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Die Tama Swingstar"-Drums erblickten 1985 das Licht der Welt und zählen seit dieser Zeit zu den beliebtesten Einsteiger-Serien. Im Laufe der Zeit hat die Swingstar"-Serie verschiedene Detailverbesserungen erfahren und wurde somit immer wieder dem aktuellen technischen Standard angepasst und hat diesbezüglich zudem auch stets Maßstäbe gesetzt. Neben den derzeit erhältlichen vier Five-Piece-Kits" mit verschiedenen Trommelgrößen und einem Sondermodell mit einer 18" Bassdrum, das sich natürlich auch ganz besonders für die sehr jungen bzw. kleinen" Drum-Einsteiger eignet (siehe auch Test in STICKS 02.2001), stehen auch Einzeltrommeln (Bassdrums, Snaredrums, Toms, Floor-Toms) zur Verfügung. Somit können sowohl diese Basis-Kits erweitert werden, als auch individuelle Drumset-Konfigurationen von Grund auf zusammengestellt werden. Bestimmte Klangvorstellungen werden durchaus auch von den Set-Konfigurationen beeinflusst und umgekehrt, daher befasst sich dieser Test insbesondere mit den potentiellen Klangmöglichkeiten der Tama Swingstar"-Serie, die sich aus diesem Zusammenhang ergeben. ALLGEMEINES Aus diesen Komponenten wurden für den Test ein Standard Rock n Roll-Kit" mit 22" Bassdrum, 12" Tom und 16" Floor-Tom zusammengestellt, ein sogenanntes Fusion-Kit" mit 8", 10", 12" und 14" Tom-Zusammenstellung, und ein Hardrock-Set" mit zwei 22" Bassdrums und vollständiger Tom-Bestückung. Für jedes Set wurde dann versucht, einen für den jeweiligen musikalischen Einsatzbereich optimal passenden Klang zu realisieren. Dieses Experiment soll Auskunft darüber geben, wie nahe man an die diversen professionellen Vorbildklänge auch mit einem Einsteiger-Drumset kommen kann. KONSTRUKTION/VERARBEITUNG Die Kessel sind also exakt rund und stehen auf einer ebenen Fläche plan auf, was schon einmal eine gute Garantie für eine exakte Stimmung ist. Die Kesseldurchmesser sind leicht unterdimensioniert und im Kesselrandbereich wurden jeweils um die fünf Millimeter von Folie freigelassen, so dass die Felle präzise und freischwimmend aufliegen können. Die rundlich gestaltete Kesselgratung ist auf der zweiten und dritten Holzlage platziert, zur Kesselinnenseite ist sie in einem 45-Grad-Winkel abgeschrägt. Auch hier wurde bei allen Test-Trommeln sorgfältig gearbeitet, wiederum ein Garant für gute Stimmbarkeit .... FAZIT ralf mikolajczak
ÜBERSICHT Hersteller: Tama Herkunftsland: Taiwan Serie: Swingstar Kessel Erhältliche Größen:
Oberflächen: Folien-Finshes; Midnight Blue,
Vintage Silver, Vintage Red, Holzart: Philippine Mahogany Bauweise: Bassdrum, Toms, Floor-Toms: acht
Lagen, ca. 7,2 mm (ohne Folie), Snaredrum: verschweißter Stahlkessel (chrom), ca. 1 mm
stark, Gratungen: Bassdrum, Toms, Floor-Toms: 3. Lage, Snaredrum: 45 Grad nach innen abgeschrägt,
perfekt, Hardware (Kessel): Bassdrum: 16
Einzelspannböckchen (verchromt), Vierkantkopf-Stimmschrauben (Gewinde: metrisch),
Metall-Unterlegscheiben, Accu Tune"-Spannreifen, MSB-10 Bassdrum-Spitzen, Toms, Floor-Toms: 8" Tom = vier, ab
10" Tom 6 Einzelspannböckchen pro Fellseite, dreifach geflanschte, verschweißte Snaredrum: 8 Doppelspannböckchen, dreifach
geflanschte, Felle
Hardware Serie: Swingstar Komponenten: MTH500 Tom-Halter; HS10R
Snaredrum-Stativ; Besonderheiten: Accu-Tune"-Bassdrum-Spannreifen; Omnisphere"-Tom-Halter; Video Out Of The Box And Onto The Stage" mit Tipps zum Aufbau und Stimmen von Kenny Aronoff, Mike Portnoy, John Tempesta im Lieferumfang der Basis-Sets enthalten Vertrieb: Roland Meinl GmbH Preise:
Den vollständigen Testbericht lesen Sie in der STICKS-Ausgabe 02.2002; erhältlich ab dem 25. 01. 2002 im Zeitschriftenhandel und in guten Musikfachgeschäften. © Copyright: Sticks - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |