
| Als Abe Laboriel Jr. 2001 für die Aufnahmen
des Paul McCartney Albums Driving Rain" engagiert wurde, konnte noch niemand
ahnen, was sich alles daraus noch entwickeln würde. Nach einigem Hin und Her (und
natürlich der Katastrophe vom 11. September 2001) kam es 2002 dann doch zur Back In
The US"-Tour der erfolgreichsten des Jahres in den USA. Von der immensen
Spielfreude und musikalischen Brillanz der neuen Band zeugen die CD Back in The
US" (in Europa unter dem Titel Back In The World" mit leicht geänderter
Track-Liste entsprechend der Europa-Tour 2003 veröffentlicht) und vor allem die DVD
Back In The US", die u.a. auch viele Einblicke in das Tour-Leben und viele
Backstage-Impressionen bietet. Anlässlich des Konzerts in der KölnArena hatten wir die Gelegenheit, nach dem Soundcheck ein wenig mit Abe zu plaudern. Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit mit Paul McCartney? Ich erhielt 2001 einen überraschenden Anruf vom Produzenten David Kahne. Paul McCartney hatte ihn gefragt, ob David sein Album Driving Rain" produzieren wollte und David fragte ihn, ob er erst mal alles selbst step-by-step aufnehmen wolle, oder ob er gern eine Band im Studio hätte. Paul meinte, dass es eine gute Idee sei, mal einige neue Musiker dabei zu haben und bat David, ihm eine Band zusammen zu stellen. David hatte mich während einer Tournee mit k.d. Lang gehört und kennen gelernt. Er war damals der Produzent von Tony Bennett, für den k.d. im Vorprogramm spielte. David mochte mich, und er wusste, dass ich auch singen kann, also rief er mich an. Nachdem ich das Telefon dann wieder vom Boden aufgesammelt hatte (lacht), sagte ich natürlich sofort zu. Danach musste ich mich erst mal selbst wieder sammeln. Wir trafen uns also im Studio Paul, David, der Gitarrist Rusty Anderson, der jetzt auch in der Tour-Band spielt und der Keyboarder Gabe Dixon. Es war eigentlich alles erstaunlich locker, ich wurde Paul vorgestellt, er begrüßte mich sehr herzlich und fünf Minuten nach dem ersten Handshake spielte er das erste Song-Demo vor. Eine Viertelstunde später fingen wir mit den Aufnahmen an. Alles war wirklich erstaunlich spontan und entspannt ... interview: axel mikolajczak
Auswahl-Discografie Diese Produktionen bezeichnet Abe Jr. als diejenigen, die sein Drumming am besten repräsentieren, bzw. sind die, auf denen er der alleinige Drummer ist:
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Das vollständige Interview lesen Sie in STICKS 06.2003; erhältlich ab dem 30. 05. im Zeitschriftenhandel und Musikfachgeschäften.
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