Erwin Ditzner & Javier de la Poza

Im Dunst der Sümpfe rund um New Orleans, da wo der Jazz seine Nahrung in den schwarzen Riten der Besatzungen gestrandeter Karibikfährschiffe findet, wo die Marching Bands des Mississippi Deltas, Ragtime, Gospel und Second Line Drumming sich die Hand geben, dort findet sich die Brutstätte jener Musik, die beim Mardi Gras ihre Lebendigkeit bezeugt. Von dieser urwüchsigen Tradition inspiriert, gründete sich in Deutschland vor rund zwei Jahrzehnten die Mardi Gras Brass Band, die sich nach diversen Umbesetzungen in Mardi Gras.bb umtaufte. Das „bb“ steht dabei nicht für Brass Band, sondern für „double bold“ – frech, gewagt, offensiv – so wie das Drum-Konzept der umtriebigen Band. Denn das Schlagzeug ist quasi in der Mitte geteilt, und so bilden hier zwei Drummer ein unkonventionelles Rhythm-Section-Team.

Warum das Ganze auch noch wie Teufel groovt, darüber sprachen wir mit Erwin Ditzner – dem Snaredrum/Floor-Tom/Cymbal-Experten und trommelnden Urgestein der Band sowie mit Javier de la Poza, der mit seiner Bassdrum die rechte Gehirnhälfte seines Kollegen übernimmt.

zum Inhalt 8/2007

Mehr zu diesem & anderen Themen lesen Sie in STICKS 8.2007; erhältlich ab dem 27.7.2007 im Zeitschriftenhandel und in Musikfachgeschäften.

STICKS Magazin für Schlagzeug + Perkussion - Ausgabe 8/2007


Home - Impressum - Kontakt - © Copyright - Verlag