Ray Cooper

Ray Cooper

Dieser Mann ist ein Phänomen. Wo auch immer er ins Rampenlicht tritt, dort entfaltet sich eine Symphonie aus höchster Musikalität und entertainmäßigem Wahnsinn. Ray Cooper hinterlässt Spuren eines charismatischen Musikers, der jeden einzelnen Tamburin-Schlag mit solcher Passion füllt, als wäre es der letzte, der im Universum für ewig verhallt. Ray Cooper ist der wahre Mr. Tambourine Man, dessen Spiel-Power einer himmlischen Inszenierung nahe kommt.

Doch nicht nur die extrem visuelle BühnenpraÅNsenz, sondern auch seine fast besessene Spielweise kennzeichnet die Einzigartigkeit dieses Mannes, dessen Karriere in den frühen 60er-Jahren begann. Zunächst in der Klassik tätig, dann in Jazz-Kreisen etabliert, landete er schließlich im Rock’n’Roll. Der Pionier der Rock’n’Roll-Percussion nahm u. a. mit der Band The Who auf, er spielte mit dem legendärem Keith Moon, er ist auf nahezu allen Elton-John-Alben der 70er- und 80er-Jahre vertreten, recordete für die Rolling Stones, für George Harrison, für Pink Floyd und hinterließ seine Signatur ebenso auf Eric Claptons Welterfolgs-Album „Unplugged“. Im Alter von 67 Jahren entschied er sich dann mal kurzerhand, mit Peter Maffay auf Tour zu gehen. Ein Mann voller Stil, ruhig, bedacht, freundlich und völlig bodenständig, freute sich über das Gespräch, das wir mit ihm – Dank Bertram Engels Einsatz - am 12. Juni 2009 führen konnten.

zum Inhalt 9/2009

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STICKS Magazin für Schlagzeug + Perkussion - Ausgabe 9/2009


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